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25.05.2021 09:51 Alter: 19 days
Kategorie: Rathaus

Hohe Gefahrenlage in der Dauborner Anlage


Dieses Bild als Beispiel für die aktuelle Gefahrensituation.

Die seit 2018 auftretenden massiven Absterbeerscheinungen von Nadel- und Laubbäumen in den Wäldern schreiten unverändert auf großer Fläche und mit hoher Baumzahl fort. Durch die klimatischen Veränderungen mit verstärkten Trocken- und Hitzephasen ist auch zukünftig mit einem erhöhten Gefahrenpotenzial durch abbrechende Äste und umfallenden Bäumen zu rechnen. Waldbesucher können diese Erscheinungen mittlerweile in ganz Deutschland und so auch im Hünfeldener Wald beobachten. Besonders kritisch wird diese Gefahr in Waldbereichen, die von der Bevölkerung stark frequentiert werden. Gerade in der Corona-Pandemie wird der Wald als Erholungsraum häufiger als in früheren Zeiten besucht.

Das Absterben von Bäumen macht auch vor den beliebten „Dauborner Anlagen“ keinen Halt. In den letzten zwei Jahren sind eine große Anzahl verschiedenster Laub- und Nadelbäume vertrocknet und drohen abzubrechen. Die Situation wird extrem gefährlich, wenn diese toten Bäume in unmittelbarer Nähe der vielen Erholungseinrichtungen (Hütten, Ruhebänke und Hinweistafeln) stehen.

Im engen Zusammenwirken haben sich die Gemeinde Hünfelden, vertreten durch Frau Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer, der Verschönerungsverein Dauborn sowie die zuständigen Mitarbeiter vom Forstamt Weilmünster (HessenForst) auf Sofortmaßnahmen zur Herstellung der Verkehrssicherheit verständigt. Ebenso soll ein Maßnahmenplan zur künftigen Überwachung und Durchführung von Arbeiten in den Dauborner Anlagen entwickelt werden.

In einem ersten Schritt werden ab sofort Fällungsarbeiten entlang des Schulweges und durch die Dauborner Anlagen von den Tennisplätzen bis zur Ortslage Dauborn vorgenommen. Auf die zurzeit laufende Brutzeit soll dabei Rücksicht genommen werden. Vorübergehende Sperrungen von Wegen und Erholungseinrichtungen sind unausweichlich und die Bevölkerung wird dringend um Beachtung und Akzeptanz gebeten.