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16.03.2021 07:32 Alter: 28 days
Kategorie: Rathaus

Zwei Förderbescheide für Hünfelden Euro 262.000 über IKEK und LEADER


© Gemeinde Hünfelden v.l.n.r. Eckart Mascus, Silvia Scheu-Menzer, Jörg Sauer, Lars Wittmaack

Gleich zwei Förderbescheide hat der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer am 10. März 2021 für die Gemeinde Hünfelden im Gepäck. Zum einen überreicht er den Zuwendungsbescheid in Höhe von Euro 50.000,- für die Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK), im Rahmen der Dorfentwicklung. Zum anderen ist es eine Förderung über das EU-Programm LEADER in Höhe von Euro 212.100,- zur Neuerrichtung eines Kinderbeckens im Freibad Kirberg.

„Die Sanierung unseres Freibades ist eine große finanzielle Herausforderung und ich bin froh und dankbar, dass dieses Projekt als förderwürdig eingestuft wurde“, so Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer in Richtung der Vertreter des Amtes für den ländlichen Raum und des Regionalmanagements. „Die Sanierungsarbeiten waren unumgänglich. Mit den geplanten Neuerungen wollen wir die Attraktivität des Freibades steigern und mit neuen Angeboten alle Generationen begeistern“, führt sie weiter aus. „Mit der Integration eines solchen Kinderbeckens ist das Kirberger Schwimmbad endlich auch für die Kleinsten gerüstet und mit der barrierefreien Gesamtkonzeption erreichen wir eine deutliche Verbesserung der sozialen Infrastruktur für Hünfelden“, betont Frau Scheu-Menzer nicht ohne Stolz.

„Freibäder bieten Platz für ein vielfältiges Vereinsleben und sind ein wichtiger Faktor für die Bereiche Freizeit, Naherholung und Tourismus“ bestätigt Jörg Sauer, der Erste Kreisbeigeordnete. „Viele Freibäder sind in die Jahre gekommen und Sanierungsmaßnahmen sind notwendig um den heutigen Ansprüchen der Nutzer gerecht zu werden. In diesem Fall ist es mir eine besondere Freude, dass die Förderung den kleinsten und jüngsten Nutzern zugutekommt, schließt er erfreut an“.

Das Kinderbecken ist zweiteilig geplant, mit einem oberen und unteren Bereich die durch eine Rutsche verbunden sind. Der Bereich für die Kleinsten hat eine Wassertiefe von 10 bis 30 cm und wird mit Bodenbrodlern und einer Pumpstation ausgestattet. Der zweite Beckenteil hat eine Wassertiefe von 40 bis 60 cm und mittig eine Insel mit Spritzgeräten.

Der Zuwendungsbescheid zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes (IKEK) fällt zwar nicht ganz so hoch aus, ist aber auch nur der Anfang und die Grundlage für zukünftige Projekte im Rahmen der Dorfentwicklung. „Hünfelden erhofft sich mit Hilfe des Dorfentwicklungsprogramms auch langfristig als Lebens-, Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv zu bleiben. Dafür ist es wichtig, sich im Rahmen des IKEK mit den Stärken und Schwächen der Gemeinde auseinanderzusetzen und eine Handlungsstrategie für die künftige Entwicklung konkreter Projekte zu erarbeiten“, erläutert Bürgermeisterin Silvia Scheu-Menzer und weist darauf hin, dass das Dorfentwicklungskonzept die fachliche Grundlage sowohl für die Förderung kommunaler als auch privater Projekte bildet. „Dorfentwicklung und Zukunftsgestaltung einer Gemeinde funktioniert nur mit den Bürgerinnen und Bürgern. Daher ist die Bürgermitwirkung ein Schwerpunktthema und wichtiges Ziel dieses Programms“, gibt Jörg Sauer zu bedenken. Bürgermeisterin Scheu-Menzer greift diesen Gedanken auf und betont, dass Bürgerinnen und Bürger sich während der gesamten Laufzeit der Dorfentwicklung in verschiedenen Arbeitsgruppen engagieren und die Mitglieder der Steuerungsgruppe aktiv unterstützen können.