20.06.2017

Tolles Ergebnis bei der Sammlung für die Jugendarbeit!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die diesjährige Jugendsammelwoche des Hessischen Jugendrings erbrachte in Hünfelden schon wieder ein Rekord-Ergebnis:

Stolze 6.601,73 € haben die Bürger Hünfeldens für die Jugendarbeit gespendet! Dieser Betrag kommt zur Hälfte den sammelnden Vereinen zu Gute, die restlichen 50 % werden für die Jugendarbeit im Landkreis und auf Landesebene, sowie zur Finanzierung der Jugendsammelwoche verwendet.

In diesem Jahr trugen folgende Gruppierungen zu dem tollen Sammelergebnis bei: Die Jugendfeuerwehren aus Kirberg, Mensfelden, Nauheim, und Neesbach, die Jugendabteilung des Reit- und Fahrclubs Heringen, die Jugend des TuS Neesbach, die Pfadfinder des VCP Dauborn und die Christliche Pfadfinderschaft "Royal Ranger`s".  

Allen Spendern sagen wir hiermit ein herzliches Dankeschön! Gemeinsam mit ihnen und den Sammlern darf die Gemeinde Hünfelden sich über die damit erbrachte Unterstützung und Wertschätzung der Jugendarbeit in unserer Region freuen!

Mit freundlichen Grüßen
Silvia Scheu-Menzer
(Bürgermeisterin)

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Zwei Osterferienknaller der Gemeinden Hünfelden, Brechen und Selters (Taunus)

Medientag 27. März 2018

An diesem Tag standen gleich zwei spannende Aktionen auf dem Programm!

Zuerst ging es ins „Deutsche Filmmuseum“ nach Frankfurt, wo wir vieles über die Entstehung von Filmen erfahren konnten. Bei einer Führung wurden uns einige spannende Hintergründe zu den Exponaten der Dauerausstellung erzählt. Jack Skellington eine Figur aus einem Tim Burton Stop-Motion-Film, begeisterte die Kinder. Stop Motion ist eine Filmtechnik, die verwendet wird, um reglosen Objekten Leben einzuhauchen. Man kann damit vor laufender Kamera Figuren bewegen, die wildesten Abenteuer erleben lassen und spektakuläre Effekte erzielen. Man nimmt mit einer normalen Kamera viele einzelne Bilder auf. Werden diese Bilder schnell hintereinander abgespielt, sieht es für das menschliche Auge aus wie eine durchgehende Bewegung. Für eine Sekunde Film braucht man allerdings zwischen 24 und 30 Fotos.

Auch dass das Licht eine entscheidende Bedeutung für Film- und Fernsehszenen hat, wurde uns verdeutlicht. Die Kinder konnten probieren, wie ihr Gesicht mit verschiedenen Beleuchtungsmethoden wirkt.

Nach dem Aufenthalt fuhren wir weiter nach Wiesbaden. Nach einer kleinen Stärkung ging es zur „Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft“ kurz FSK. Anhand verschiedener Trailer konnten die Kinder selbst in die Rolle der Filmprüfer schlüpfen und entscheiden, für welche Altersstufe sie diesen freigegeben hätten. Nicht selten gab es die eine oder andere Überraschung. Viele Kinder hätten manchen Trailern viel höhere Einstufungen gegeben, als die FSK. 

Rechtsgrundlage der Tätigkeiten der FSK sind übrigens das Jugendschutzgesetz die Feiertagsgesetze der Länder sowie die Grundsätze der FSK.

Danach fuhren wir zurück nach Hause und ein schöner und spannender Tag in die Welt der Medien ging zu Ende.

Besuch der Zeche Essen am 29. März 2018

Am Gründonnerstag ging es mit 30 Kindern ab 8 Jahren nach Essen ins Ruhrgebiet.

Das UNESCO-Welterbe Zollverein, bekannt als die „schönste Zeche der Welt“, ehemals größte Steinkohlenzeche der Welt und größte Zentralkokerei Europas, ist heute das lebendige Wahrzeichen des Ruhrgebiets. Die Zeche war von 1851 bis 1986 aktiv und ist seit 2001 UNESCO-Welterbe.

Mit einem richtigen Bergmann gingen wir durch seine „Pütt“. Der ehemalige Kumpel zeigte uns, wie er hier früher gearbeitet hat, und erzählte dabei eine Menge spannender Geschichten. Auch, dass der Arbeitsalltag sehr gefährlich und anstrengend für Mensch und das eine oder andere Tier war.

Die Kinder folgten interessiert den lebhaften Schilderungen des Bergmannes und hatten jede Menge Fragen. Sie waren beeindruckt von der Größe der Zeche und dem Umgang der Bergleute untereinander, die ein Leben lang einen engen Zusammenhalt hatten, der wichtig für das gemeinsame Arbeiten war, da man sich blind aufeinander verlassen musste.

Im Anschluss besuchten wir noch den Grugapark, wo man toll spielen und sich stärken konnte.